Über Uns
Dieses Projekt wurde von fünf Schülern im Rahmen eines Schulprojekts erstellt. Ziel war es, die Geschichte des Kalvarienbergs und des Kreuzwegs in Althofen zu erforschen, die vorhandenen historischen Quellen auszuwerten und die einzelnen Stationen anschaulich zu dokumentieren. Dabei wurden Fotos gesichtet, historische Dokumente ausgewertet und die Informationen in verständlicher Form für die Öffentlichkeit aufbereitet.

Stationen
Erfahre mehr über die Stationen von den Kreuzweg Althofen

Friedlicher Blick auf den Kreuzweg
Ein friedlicher Blick auf den Kreuzweg in Althofen. Die harmonische Umgebung und die sorgfältig gestalteten Stationen laden Besucher dazu ein, in Ruhe zu verweilen, die Atmosphäre zu genießen und über die eigene Spiritualität nachzudenken.

Kunstvolle Kreuzwegstation
„Dieses Detail einer der Kreuzwegstationen zeigt die kunstvolle Handwerkskunst und die liebevolle Gestaltung. Jede Station erzählt eine eigene Geschichte und vermittelt die Spiritualität und Tradition, die diesen Ort seit Generationen prägt.“

Beginn der Renovierung
Der Beginn der Renovierung der Kreuzwegstationen in Althofen markiert einen wichtigen Schritt, um das kulturelle und religiöse Erbe zu bewahren. Mit Sorgfalt und Respekt wird jede Station restauriert, damit auch künftige Generationen die Schönheit und Bedeutung dieses besonderen Ortes erleben können.
Annenturm von 1307
Im warmen Abendlicht lädt die Brücke zum Verweilen ein. Ein stiller Übergang vom Alltag zur inneren Einkehr.
Steinbrücke von Epritz von 1782
Die alte Steinbogenbrücke spannt sich elegant über die Gurk und verbindet Natur und Geschichte. Ein Ort der Ruhe und des Innehaltens.
Geschichte des Kreuzweges
Seit 1976 kümmern sich die Kalvarienbergfreunde, heute unter der Leitung von Alexander Krasznitzer, um die Pflege, Erhaltung und nötigenfalls Restaurierung der Baudenkmäler rund um den Althofener Kalvarienberg.
1979 begannen sie mit der Renovierung der Kreuzwegstationen. Dabei entstanden Fotos der ursprünglichen Stationen, die heute im Stadtarchiv als Sammlung Kalvarienbergfreunde aufbewahrt werden.
1833 wurde erstmals der Kreuzweg selbst errichtet. Die Stationen waren damals direkt an die umliegenden Häuser gemalt und mussten über die Jahre immer wieder restauriert werden, da sie Witterung und Beschädigungen ausgesetzt waren:
1859: Restaurierung der bestehenden Bilder durch den Maler Primus Haberl, nachdem ein Mäzen der Kalvarienbergkirche die Finanzierung gesichert hatte.
1889: Der Kunstmaler Franz Blaznik fertigte neue Bilder auf Eisenblech an, inspiriert von den Kreuzweg-Fresken Josef Führichs. Die Einweihung fand am Freitag vor Palmsonntag bei strömendem Regen statt.
1938: Die Stationen wurden erneut renoviert und am 7. August feierlich eingeweiht.
1983–1984: Die heutigen Bilder stammen von Consuelo Mels-Colloredo, einem akademischen Maler und Bildhauer. Zusammen mit seiner Frau gestaltete er auch rund 80 weitere Bildstöcke in der Region. Die neuen Kreuzwegstationen wurden im Herbst 1984 eingeweiht.
Die einzelnen Stationen des Kreuzwegs Beginn des Kreuzwegs: Die erste Station zeigt die Kreuzigung Jesu und symbolisiert den Beginn seines Leidensweges. Sie lädt Besucher dazu ein, sich auf die spirituelle Reise einzustimmen.
Station 2–6: Diese Stationen stellen verschiedene Szenen des Leidenswegs dar, darunter die Begegnungen mit Maria, die Tröstung der weinenden Frauen und das Tragen des Kreuzes. Die Darstellungen orientieren sich an klassischer religiöser Ikonografie.
Station 7–10: Hier werden weitere Begegnungen auf dem Weg nach Golgatha gezeigt, wie Simon von Kyrene, der Jesus das Kreuz trägt, und das Zusammentreffen mit den Trauernden.
Station 11–14: Diese Stationen zeigen den Tod Jesu, die Kreuzabnahme und die Grablegung. Sie sind besonders detailreich gestaltet und betonen die Bedeutung von Opfer, Mitgefühl und Glaube.
Station 15: Die letzte Station symbolisiert die Auferstehung und den Sieg des Lebens über den Tod. Oft wird das Kreuz von Blumen oder Lichtstrahlen begleitet, die Hoffnung und Erneuerung darstellen.
Jede Station erzählt eine eigene Geschichte und verbindet Besucher mit der langen Tradition des Kalvarienbergs. Über die Jahrzehnte wurden die Stationen mit großer Sorgfalt gepflegt und restauriert, sodass sie noch heute die Spiritualität und Geschichte Althofens erlebbar machen.